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Politische Mafia,

für Profit, Ausbeutung, Unterdrückung - gegen Menschenrechte

 

Am 23. September 2007 berichtete die ARD im "Weltspiegel" über die im Oktober 2006 ermordete russische Journalistin Anna Politkowskaja. Es wurde noch einmal dargestellt, wie sehr sich diese Frau in Russland für den Aufklärungs- und Enthüllungsjournalismus eingesetzt hat, und diesen selber vorantrieb, trotz mehrfacher Drohungen und Anschläge gegen sich. Politkowskaja deckte die Schattenseiten des Tschetschenienkrieges auf, wer da mit wem unter einer Decke steckte, und viele andere korrupte Abhängigkeiten in der russischen Politik. Dies alles wurde ihr letztlich zum Verhängnis. In einem Moskauer Aufzug wurde sie regelrecht hingerichtet. Eine Überwachungskamera nahm das ganze Spektakel auch noch auf. Ihr Mörder wurde nie gefunden. Man vermutet, dass er anschliessend von seinen politischen Auftraggebern ermordet worden ist.

 

Was man allerdings erst beim googlen im Internet erf
ährt, unsere Medienlandschaft, die angeblich unabhängig, überparteilich und frei sein will (wir wissen doch alle, dass das Gegenteil der Fall ist, und unsere Politik/Justiz bestimmt, was wann-wo-wie berichtet werden darf) die verschweigt natürlich einen Vorfall aus 2003. Damals wurde Politkowskaja zur Frankfurter Buchmesse (ein Buch von ihr war erschienen) eingeladen, dann wieder ausgeladen. Vermutlicher Grund, das russische Staatsoberhaupt Putin hatte sich ebenfalls zur Messe angesagt. Und wer deutsche Politiker kennt, (siehe Merkel) der kann oft ein Lied davon singen, das die Menschenrechtsverletzungen ausländischer Systeme gerne angeprangert werden (China, Russland, Nordkorea u.a.), wenn man sich selber in Sicherheit fühlt; und auch sonstwie keinen Nutzen erwartet. Während eine Norwegische Zeitungen die Vorkommnisse in und um Frankfurt scharf kritisierte, stellten die Frankfurter Verantwortlichen Politkowskaja als "Lügnerin" hin. Im Klartext, hätte diese Frau damals in Deutschland gelebt, sie wäre auch hier wegen ihrer Meinung und der Verbreitung von Vorkommnissen wegen übler Nachrede und Beleidigung verfolgt und verurteilt worden.

 

Gerade in Deutschland sind Politik und Justiz wieder so sehr miteinander verstrickt, wie seinerzeit in der Weimarer Republik schon. Wohin die Korruption damals gef
ührt hat, wir wissen es alle. Auch damals hatten die Herrschenden kein Interesse, soziale und juristische Gerechtigkeit einzuführen; eigene Privilegien abzubauen, und persönlich ergaunerten Reichtum abzutreten.

 

(RS)




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